Eine Kampagne zum Thema Medien-Jugendschutz
"Der Usus, das Thema Medienerziehung wie den Schwarzen Peter hin und her zu reichen, hat sich als wenig zielführend erwiesen. Kinder- und Jugendschutz
ist auch gesellschaftlich nicht teilbar", sagt Jörg Ruminak, Jugendschutzbeauftragter des ORF.

Darum haben sich 2006 der ORF, der ORF-Publikumsrat, das Bildungs- und Sozialministerium, die EU-Initiative "Saferinternet.at", zahlreiche Eltern- und Lehrerverbände sowie Beratungsstellen zu einer Initiative entschlossen, die Eltern und Erziehenden bewusst machen soll, welchen medialen Gefahren Kinder und Jugendliche beim Gebrauch von Internet, PC, Handy, TV und Video ausgesetzt sein können.

Die im Fernseh-Spot gestellte Frage "Sehen Sie, was Ihr Kind sieht?!" soll Eltern und Erziehungsberechtigte dazu auffordern, sich intensiver
mit den Mediengewohnheiten ihrer Kinder auseinanderzusetzen – insbesondere
auch hinsichtlich der Nutzung Neuer Medien, die sich der gesetzlichen Kontrolle weitgehend entziehen.
